Wie in jedem Jahr fuhr die Radwandergruppe mit 10 Personen ins Osnabrücker Land, um an vier Tagen Land und Leute kennen zu lernen. Diesmal war es eine kleinere Gruppe, weil einige Personen kurzfristig absagen mussten. Dies machte der Wanderlust aber keinen Abbruch. Am Sonntag, den 26.05 machten sich neun E-bikes und ein normales Fahrrad (Marlenes) auf den sechzig Kilometer langen Weg. Nach einer kurzen Pause, bei einer guten Bekannten in Freren, befand sich die Gruppe nun auf dem Töddenweg. Gestärkt ging es nach dem Frühstück in Halverde und einem Lunchpaket in der Tasche nach Mettingen . Alle zehn Kilometer wurde eine Rast eingelegt. So verweilte man auch in Schale und bewunderte ein schönes altes Fachwerkhaus, wo auch Napoleon schon übernachtet hatte. Um 16:30Uhr war das Tagesziel erreicht und das Hotel „Telsemeyer“,in Mettingen wurde bezogen, welches für die nächsten Tage Stützpunkt und Zuhause sein sollte. Drei Nachzügler wurden abends noch begrüßt und bei ein paar Bierchen und Weinchen eingewiesen.
Alle Teilnehmer waren erfreut, über die Wahl des Hotels und die Freundlichkeit des Bedienpersonals.
Nach dem guten Frühstück und mit einem reichhaltigen Lunchpaket ausgerüstet, wurde die erste Wanderetappe (27.05) mit einem ortskundigen Reiseführer erkundet. Eine bezaubernde Gegend, vorbei an grünen Wiesen, bei schönstem Wetter, erfreute die Radfahrer. Sowas macht gute Laune. Nach dem Besuch eines Großsteingrabes ging es zur Mühle Bohle in Lotte. Während einer Rast an einer Wiese wurden Geruchsproben von Gräsern entnommen, um zu testen, ob der Bauer das Heu einfahren konnte. Imposant erschien der Reisegruppe der Brückenbau unter einer Autobahn. Weiter ging mit einem Besuch der Schaubäckerei Wellmann und einer netten Kaffeetafel. Auf dem Rückweg Richtung Westercappeln entdeckte man noch ein Museum, welches ausnahmsweise für die Radelgruppe geöffnet wurde. Hier wurden wahre alte Schätze entdeckt, von alten Bulldogs bis zu einem alten Tisch wo Tellerhöhlen in die Oberfläche eingetrieben waren. Auf dem Rückweg wurde nochmals Rast am „Roten Bach“ eingelegt. Ein gutes Abendessen und ein gemütliches Beisammensein schlossen diesen schönen Tag ab.
Am Tag drei (28.05.)der Radreise war der Besuch eines Möbelkaufhauses in Bramsche bei Osnabrück angesagt. Danach radelte man durch ein großes Industriegebiet, um schließlich das Naturgebiet Wersener Heide in Achmer zu erreichen. Hier wurde die Gruppe leider durch Regen gezwungen, die Rückfahrt ins gemütliche Hotel anzubrechen. Nach dem Regenschauer leerte die Radgruppe während einer kurzen Rast noch schnell die Reste der Lunchpakete, ,um pünktlich zum gemütlichen Beisammensein wieder die Unterkunft im Hotel zu erreichen. Der letzte Abend im Hotel war dann auch ein Abend, an den man sich gern zurück erinnern wird.
Der vierte Tag (29.05.) war auch gleich der Rückreisetag, mit etwas Wehmut aber auch ein bisschen Vorfreude auf die Zuhausegebliebenen setzte sich die Reisegruppe gut gestärkt nach dem Frühstück und dem obligaten Lunchpaket in der Fahrradtasche, in Bewegung. Auf der Rückreise waren es 11 Radler. Einer der Nachzügler hatte sich den Rückreisenden angeschlossen. Schönstes Sommerwetter begleitete die Radfreunde auf der Heimreise. In Pastors Garten in Schapen schmeckte das mitgenommene „Fresspaket“ besonders gut. Nun war es nicht mehr weit, die letzten Kräfte wurden nochmals mobilisiert, um in Lünne noch eine Abschiedskaffeetafel in Helmings Garten zu genießen. Ab hier waren es nur wenige Kilometer nach Darme. Alle Mitreisenden waren sich einig, dass die Radreise Spaß gemacht hat. Leider hatten diesmal nicht alle Angemeldeten mitfahren können, aber im nächsten Jahr werden alle wiederdabei sein. Vielleicht werden auch viele Interessenten neugierig und fahren das nächste Mal mit. Es müssen keine Vereinsmitglieder sein und man muss auch nicht in Darme beheimatet sein.


























































